Mediencurriculum

1. Lernmanagementsystem

Am Gymnasium Hamm wird ein (LMS) Lernmanagementsystem (MOODLE) eingesetzt, das auf der Verfügbarkeit elektronischer Inhalte aufbaut. Dieses System ist Bestandteil des Lernangebotes für eine Schülerschaft mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und unterschiedlichem Arbeitstempo. Im LMS werden von einigen Lehrerinnen und Lehrern Informationen bereitgestellt und Schülerleistungen eingefordert.
Das System ist in Kurse gegliedert, die jeweils einer definierten Nutzergruppe entsprechen.  Häufig werden Klassen als Nutzergruppe eingerichtet.
Das LMS wurde von Beginn an auf einem professionell betriebenen schulexternen Server eingerichtet, damit vor allem Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern auch außerhalb der Unterrichtszeit jederzeit von zu Hause aus auf dieses System zugreifen können.

2. Blended Learning und Medieneinsatz

(Blended Learning ist ein medienpädagogischer Begriff, der das Zusammenwirken von konventionellen Unterrichtsmethoden und mediengestützen Lernweisen beschreibt. Wörtlich übersetzt müsste man es vermischtes Lernen nennen.) Die gleichzeitige Nutzung des LMS durch alle Schülerinnen und Schüler eines Kurses oder einer Klasse erfolgt in den Informatikräumen der Schule, die aber häufig belegt sind. Inzwischen lässt sich das Lernsystem von vielen Schüler_innen mit ihren Handys nutzen, so dass es auch im regulären Unterricht verfügbar ist. Das wird durch SmartBoards oder Rechner mit fest installierten Beamern in den Unterrichtsräumen unterstützt. In den Klassen, die regelmäßigen Umgang mit dem Lernsystem haben, ergibt sich eine Selbstverständlichkeit im Umgang mit den neuen Medien. Die häusliche Erreichbarkeit der Lerninhalte trägt viel zur Entlastung der Schüler_innen bei, was man auf dem Rechner zu Hause vorfindet, muss man nicht hin und her tragen.
Die Lernunterstützung wird auch durch Recherche im Internet erreicht. Für die Nutzung eigener Geräte hat sich das Kürzel BYOD (bring your own device) gebildet. Das wird sicher zunehmen und nach und nach selbstverständlicher Teil der schulischen Arbeit werden.

3. Netbookklassen

2008 wurde die erste Netbookklasse eingerichtet und hat Pionierarbeit bei der regelmäßigen Computernutzung in Unterricht geleistet. Beim ersten Durchgang haben wir die Ausschreibung durch unser gutes Konzept gewonnen und beim zweiten Durchgang haben wir die Geräte aus Schulmitteln bezahlt. Das Konzept der Netbookklasse wird in der Schule inzwischen als Auslaufmodell angesehen und nicht weiter verfolgt. Es gibt Überlegungen, für den mobilen Einsatz einen KlassensatzTabletrechner zu beschaffen, um mehr Schüler_innen den Zugang zu den Internetdiensten im Unterricht zu bieten. Mit der gestiegenen Leistungsfähigkeit und der Verbreitung von leistungsfähigen Handys wird vielleicht sogar das unnötig werden. Auf jeden Fall stehen einige Netbooks zur Ausleihe für Unterrichtszwecke bereit und werden viel und häufig genutzt.

4. IT-Ausstattung der Schule

Gemäß den bisher geltenden Vorgaben sind wir dabei, die ganze Schule mit einem WLAN-Netz auszustatten, das es erlaubt in allen Unterrichtsräumen auf den Schulserver und das Internet zu zu greifen. Hierzu gibt es neue Ansätze, was die WLAN-Nutzung betrifft, da müssen wir die offiziellen Vorgaben abwarten. Alle schulischen Zugriffsmöglichkeiten auf das Internet werden durch eine leistungsfähige Filterung gesichert.
Inzwischen sind alle Unterrichtsräume mit Computern und Beamern oder Smartboards ausgestattet, so dass überall auch elektronische Unterrichtsmedien eingesetzt werden. Diese schulweite Verfügbarkeit hat zu einer merklichen Entlastung bei der Nutzung der Computerräume geführt. Jetzt ist es leichter, einen Computerraum zu bekommen, wenn eine Lehrer_in mit den Schüler_innen an den Computern arbeiten will.

(Fortsschreibung des Mediencurriculums von 2008)

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